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5 Gute Gründe, warum jeder Sport treiben sollte

 

     1 x täglich Sport und Bewegung für:

  • Ihr Stoffwechselsystem

  • Ihren Stütz- und Bewegungsapparat

  • Ihr Vegetatives System

  • Ihr Herz- Kreislaufsystem

Bewegungsmangel führt mittel- und langfristig zu einer weiteren Verschlechterung Ihres Gesundheitszustandes. Mit aktiver Bewegung geht es den meisten besser; aber: Nur die wenigsten bringen allein die ausreichende Konsequenz auf, sich regelmäßig zu bewegen. Deshalb empfehlen wir Ihnen, sich einer mit dem Qualitätssiegel »Sport Pro Gesundheit« ausgezeichneten speziellen gesundheitsorientierten Bewegungs- und Sportgruppe anzuschließen. Zunächst gehen Sie hin, um etwas für Ihre Gesundheit zu tun; schon nach kurzer Zeit können Sie Ihre nächste Trainingsstunde kaum erwarten, weil es Ihnen einfach Spaß macht. Ein- bis zweimal/ Woche genügt schon für den Anfang. Der Gesundheitseffekt kommt quasi von selbst – verbunden mit angenehmen Eindrücken und Erlebnissen. Aus der Vielzahl der positiven gesundheitlichen Effekte von Bewegung und Sport sind hier die vier wichtigsten Bereiche aufgeführt.

  
1. Stoffwechselsystem

Stoffwechselstörungen sind meist Begleiterscheinungen allg. Bewegungsmangels und falscher Ernährung. Sie können durch Umstellungen in der Ernährung ebenso positiv wie durch gezieltes Bewegungstraining beeinflusst werden. Störungen im Stoffwechsel (wie z. B. Zuckerkrankheit, zu hohes Cholesterin, Übergewicht) können sich direkt in Ihrem Blutbild oder Körpergewicht äußern, jedoch auch lange Zeit unentdeckt bleiben. Sicher achten Sie im Alltag darauf, was und wie viel Sie essen. Wichtig ist aber auch die Ausgewogenheit zwischen Nahrungszufuhr und Bewegung. Denken Sie daran, jede Form zusätzlicher Bewegung fördert nicht nur Ihren Herz-Kreislaufzustand oder Ihre Muskulatur, sondern regelt auch Ihr Stoffwechselsystem. 

  
2. Stütz- und Bewegungsapparat

Durch die moderne Lebensweise wird die Halte- und Bewegungsmuskulatur oft vernachlässigt sowie Gelenke und Wirbelsäule stark belastet. Zu viel Sitzen und zu wenig Bewegung läßt die Muskulatur verkümmern, was Probleme wie z. B. Rückenschmerzen nach sich ziehen kann. Bei überwiegend sitzender Tätigkeit sollten Sie Ihre Sitzposition häufig wechseln. Stehen Sie öfters auf, schaffen Sie sich einen ergonomischen Arbeitsplatz, achten Sie beim Heben von Lasten sowie bei körperlicher Arbeit auf Ihre Wirbelsäule, vermeiden Sie einseitige Belastungen beim Tragen von Lasten. Empfehlenswert sind tägliche Übungen zur Kräftigung und Mobilisierung Ihrer Wirbelsäule, die Sie jedoch nur unter Anleitung durchführen sollten.

  
3. Vegetatives System

Neben den zuvor beschriebenen Auswirkungen der modernen Lebensweise können verstärkt Beeinträchtigungen Ihrer psychischen Belastbarkeit auftreten. Ein moderates Fitnesstraining kann auf Ihr vegetatives System enormen Einfluss ausüben und darüber Ihr Wohlbefinden und Ihre psychische Belastbarkeit steigern. Nehmen Sie sich im Alltag bewusst Zeit zur Entspannung (Ausruhen, Musik hören, Entspannungstraining etc.). Wählen Sie abwechslungsreiche als auch bewegungsreiche Freizeitbeschäftigungen wie z. B. Spazierengehen, Radtouren, Wanderungen, Federball, etc.

  
4. Herz- Kreislaufsystem

Ein Herz-Kreislauftraining ist generell präventiv als auch rehabilitativ zu empfehlen, insbesondere bei Bluthochdruck, Erkrankungen des Blutgefäßsystems (Arteriosklerose), schwacher Herz- Kreislauf-Leistung, Herzrhythmusstörungen u. a. Empfehlenswert sind Bewegungsformen wie z.B. schnelles Gehen, Laufen, Radfahren, Schwimmen, Skilanglauf. Wichtig ist dabei, dass Ihr Puls nicht zu hoch (oder zu niedrig) ist, um Ihren Körper nicht zu über- (bzw. unter-) lasten (allgemeiner Richtwert obere Pulsgrenze = 180 minus Lebensalter). Versuchen Sie, sich auch im Alltag mehr zu bewegen, indem Sie beispielsweise öfters Treppen steigen, das Fahrrad benutzen oder längere Strecken zu Fuß gehen.

  

5. Finanzielle Unterstützung

Die Teilnahme an den präventiven Bewegungsprogrammen wird von manchen Krankenkassen finanziell unterstützt; fragen Sie bei Ihrer Krankenversicherung nach.